Leistungsstarker Media-Hub für Filme, Serien und Musik mit anpassbarer Oberfläche und vielseitigen Add-ons
Leistungsstarker Media-Hub für Filme, Serien und Musik mit anpassbarer Oberfläche und vielseitigen Add-ons
Vorteile
- Breites Medienspektrum: Videos, Serien, Musik, Fotos, Podcasts und mehr in einer App
- Sehr anpassbar durch Skins, inklusive umfangreicher Änderungen am Look and Feel
- Erweiterbar über Add-ons, darunter Streams, Scraper, Skins und Skripte
- Zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten über Web-Oberfläche und verschiedene Remote-Optionen
- UPnP/DLNA-Unterstützung für Teilen sowie Browsen und Abspielen im Heimnetz
Nachteile
- Add-ons sind häufig von Drittentwicklern abhängig und können durch Kodi-Updates zeitweise inkompatibel werden
- UPnP/DLNA hat funktionale Grenzen, Bibliotheksfunktionen stehen auf Clients dabei nicht vollständig zur Verfügung
- UPnP kann Sicherheitsfragen aufwerfen, wenn Router-Funktionen unbedacht genutzt werden
- Kodi liefert keine Inhalte mit, Medienquellen müssen selbst bereitgestellt oder eingerichtet werden
Kodi ist ein vielseitiger Media-Center-Player für Android, der Videos, Serien, Musik, Fotos und weitere digitale Medien in einer zentralen Oberfläche bündelt. Als kostenlose Open-Source-Software (GPL) richtet sich Kodi an alle, die ihre eigene Mediensammlung komfortabel verwalten und abspielen möchten, statt sich auf eine starre Standard-App zu verlassen.
Für wen ist das? Für Nutzerinnen und Nutzer, die ihre Inhalte aus lokalem Speicher, aus dem Heimnetz oder aus dem Internet in einer App zusammenführen wollen und Freude daran haben, die Oberfläche und Funktionen über Skins und Add-ons an die eigenen Vorlieben anzupassen.
Medienbibliothek statt reiner Dateiliste
Kodi spielt nicht nur Dateien ab, sondern kann Sammlungen auch als Bibliothek aufbereiten. Für Filme ist das auf das Importieren, Durchsuchen und Abspielen einer Sammlung ausgelegt. Bei Serien punktet Kodi mit einer Bibliotheksansicht, die Staffeln und Episoden übersichtlich darstellt und dabei auch Details wie Beschreibungen, Mitwirkende sowie Markierungen für bereits gesehene Folgen einbindet. Musik ist ebenfalls klar als Sammlung gedacht, inklusive Tag-Auswertung, Cue-Sheets und smarten Playlists, die Ordnung in große Archive bringen können. Auch Fotos lassen sich in eine Bibliothek übernehmen, zum Beispiel für verschiedene Ansichten oder Diashows.
Anpassung, die im Alltag spürbar ist
Eine der Stärken von Kodi ist die frei anpassbare Oberfläche. Skins können das Erscheinungsbild umfassend verändern, und in den Skin-Einstellungen lassen sich je nach Skin weitere Optionen nachschärfen. Praktisch: Es gibt Skins, die auf Touch ausgelegt sind, andere fühlen sich eher wie eine typische Wohnzimmer-Oberfläche an. Dadurch kann Kodi auf dem Smartphone anders wirken als auf einem Gerät am Fernseher, obwohl die Basis gleich bleibt.
Add-ons: Funktionsausbau mit Licht und Schatten
Kodi lebt von Add-ons, also Erweiterungen, die direkt aus der Oberfläche heraus laufen. Dazu zählen unter anderem Video-Streams von Webdiensten, Scraper, Skins und Skripte. Viele Add-ons stammen von Drittentwicklern, und Kodi unterscheidet dabei zwischen systemnahen Komponenten sowie Erweiterungen aus der offiziellen Ablage oder aus privaten Repositories. Im Alltag bedeutet das: Der Funktionsumfang kann stark wachsen, gleichzeitig hängt die Zuverlässigkeit einzelner Erweiterungen davon ab, wie gut sie gepflegt werden. Kodi selbst weist darauf hin, dass neue Kodi-Versionen Kompatibilitäten verändern können, was Add-ons unter Umständen ausbremst, bis sie angepasst sind.
Netzwerk, Fernbedienung und Web-Oberfläche
Kodi ist stark auf die Bedienung im Wohnzimmer ausgelegt und unterstützt dafür unterschiedliche Fernbedienungswege, etwa klassische Remote-Hardware, CEC-kompatible TVs oder passende Smartphone- und Tablet-Apps. Zusätzlich bietet Kodi eine Web-Oberfläche, über die sich eine laufende Installation im Browser steuern und verwalten lässt, inklusive Interaktion mit der Bibliothek und visueller Rückmeldung.
Im Heimnetz kann Kodi außerdem per UPnP/DLNA Inhalte bereitstellen oder von anderen UPnP-Quellen abspielen. Dabei gilt eine Einschränkung: UPnP-Dateifreigaben eignen sich nicht dafür, auf einem Client eine vollständige Kodi-Bibliothek mit den üblichen Bibliotheksfunktionen aufzubauen, stattdessen bleibt es beim Browsen und Abspielen. Kodi nennt außerdem Sicherheitsrisiken von UPnP im Router-Kontext, was das Thema für sicherheitsbewusste Setups sensibler macht.
Umgang mit Inhalten: klare Kante
Kodi stellt selbst keine Medienquellen bereit. Inhalte müssen aus eigener Sammlung kommen oder über konfigurierte Drittanbieter-Dienste eingebunden werden. Gleichzeitig positioniert sich das Projekt deutlich gegen nicht autorisierte, illegal beschaffte Inhalte und unterstützt solche Quellen nicht.
Vorteile
- Breites Medienspektrum: Videos, Serien, Musik, Fotos, Podcasts und mehr in einer App
- Sehr anpassbar durch Skins, inklusive umfangreicher Änderungen am Look and Feel
- Erweiterbar über Add-ons, darunter Streams, Scraper, Skins und Skripte
- Zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten über Web-Oberfläche und verschiedene Remote-Optionen
- UPnP/DLNA-Unterstützung für Teilen sowie Browsen und Abspielen im Heimnetz
Nachteile
- Add-ons sind häufig von Drittentwicklern abhängig und können durch Kodi-Updates zeitweise inkompatibel werden
- UPnP/DLNA hat funktionale Grenzen, Bibliotheksfunktionen stehen auf Clients dabei nicht vollständig zur Verfügung
- UPnP kann Sicherheitsfragen aufwerfen, wenn Router-Funktionen unbedacht genutzt werden
- Kodi liefert keine Inhalte mit, Medienquellen müssen selbst bereitgestellt oder eingerichtet werden